20.07.2021   KNX schlägt zukunftsweisende Brücke zwischen Smart Building und E-mobilität

KNX schlägt zukunftsweisende Brücke zwischen Smart Building und E-mobilität


Von der Photovoltaik-Anlage über die Ladestation bis ins Elektro-Fahrzeug: Mit dem KNX Energiemanagement Ladeprozesse intelligent, sicher und kostensparend steuern

Für die Europäische Kommission ist die Elektromobilität eine entscheidende Säule auf dem Weg hin zu einer emissionsfreien Wirtschaft im Jahr 2050. Sie kann den Straßenverkehr und Transport sauberer und auch günstiger machen. Aber sie kann nur einen wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn die erforderliche Energie aus nachhaltigen Quellen gewonnen wird. Außerdem gilt es die Energie so effizient und sparsam wie nur möglich zu nutzen. Genau hier setzt KNX an.

Nahtlose Integration von Ladestationen in smarte Gebäude

Die E-Mobilität wird immer beliebter: Schon heute werden weltweit jährlich über 8,5 Millionen Elektro-Fahrzeuge - die meisten davon noch in Asien - verkauft. Doch auch in anderen wichtigen Märkten wie Nordamerika und Europa nimmt die Elektrifizierung des Verkehrs zu. Der globale Markt soll bis 2030 auf 27 Millionen E-Fahrzeuge anwachsen. Wenn es um den Klimaschutz geht, rückt das saubere und effiziente Laden all dieser Fahrzeuge in den Fokus und somit auch KNX. Als weltweit führender technischer Standard für Gebäudeautomation ermöglicht KNX die nahtlose Integration von Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge in das Energiemanagement von smarten Gebäuden. So schlägt KNX eine zukunftsweisende Brücke zwischen den Welten der Elektromobilität und der Gebäudeautomation.

Ein Energiemanagementsystem genügt zur Steuerung von Mehrpunkt-Ladestationen verschiedenster Hersteller

Basis hierfür ist KNX Technologie für ein optimales, sicheres Zusammenspiel aller Geräte, Installationen und Ladestationen in smarten Häusern und Gebäuden sowie das ETS Tool für deren reibungslose Konfiguration und Inbetriebnahme. Zu den Lösungen, die auf diese KNX Technologien aufsetzen, zählen unter anderem "SMART CONNECT KNX e-charge II" von ise GmbH und "EibPC²" von Enertex Bayern GmbH. Mit ihnen lassen sich via KNX eigene Quellen der Stromerzeugung wie Photovoltaik-Anlagen für das Laden von Elektro-Fahrzeugen nutzen, in dem die Ladestationen in das Energiemanagement-System des smarten Zuhauses oder Gebäudes einbezogen werden. Dabei können bis zu fünf verschiedene Ladepunkte verschiedenster Hersteller an dasselbe System angebunden werden.

Die effiziente und sparsame Nutzung sauberer Energie für die E-Mobilität garantiert Stabilität im lokalen und im öffentlichen Stromnetz

Ladestrom und Ladeprozesse werden dabei unter Berücksichtigung des aktuellen Stromverbrauchs so gesteuert, dass andere laufende Geräte und Installationen im Gebäude wie z.B. die Waschmaschine, der Ofen oder die Klimaanlage nicht beeinträchtigt werden. Auch eine Priorisierung bestimmter Ladepunkte ist möglich, damit das Fahrzeug am schnellsten geladen wird, das zeitnah benötigt wird. Sogar Wetterdaten und -vorhersagen lassen sich in die Steuerung der Ladeprozesse einbeziehen. Steht aufgrund der Wetterverhältnisse oder in den Nachtstunden über Photovoltaik-Anlagen weniger Energie zur Verfügung, werden die Ladevorgänge entsprechend reguliert, damit kein zusätzlicher Strom vom regionalen Stromanbieter bezogen werden muss. Das spart Kosten.

Ein Gewinn für den Klimaschutz

"Neben elektrifizierten Fahrzeugen und entsprechenden Ladestationen sind auch Technologien entscheidend für den Erfolg der Elektromobilität, die deren sichere, einfache und vor allem nahtlose Integration in bestehende Infrastrukturen und damit unser Alltagsleben ermöglichen. Dahingehend ist KNX im Bereich Smart Homes und Buildings ein Key Player und liefert das technologische Fundament, um Elektromobilität durch die Verknüpfung von Stromerzeugung aus regenerativen Quellen mit einem intelligenten Energiemanagement und der Anbindung von Ladestationen verschiedenster Hersteller gewinnbringend für den Klimaschutz einzusetzen", erklärt Franz Kammerl, Präsident der KNX Association.

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